HOCH WIE NIE                                                                                                         Kurier
 
Sterben, um zu leben. Der Falco-Boom beginnt erst richtig: 


Bis Ende 2000 wird er viermal bei uns sein. Diesen Herbst schon auf einer CD-Plus: "Unveröffentlichte Titel mit Qualität, Texte über seine Arbeit mit Ide Hintze für die Schule der Dichtung", sagt Nachlaßverwalter Andy Egger. 
"Die Scheibe ist aber auch computertauglich, um Fotos und ein privates 
Überraschungs-Video anzuschauen. Die künstlerische Beratung obliegt Markus Spiegel." 

Für das echte, große Musical "Falco meets Amadeus" (Arbeitstitel) im Theater des Westens unter Regie von Elmar Ottenthal ist Berlin angesagt. Falco-Songs sind in eine "außerirdische Story" verwoben: Zwei Genies philosophieren, was Menschen so aus ihrem Leben machen . . .

"Dance Machine", die biographisch-musikalische Revue, wird dafür ein Werk der Wiener
Vereinigten Bühnen im Herbst 2000. "Ronnie Seunig hat Hans Hölzel ja eine komplette
Tourneeproduktion finanziert", erzählt Rudi Klausnitzer: 

"Mit Cyber-Falco als virtueller Figur für Computer-Animationen. Mit einer Bühne, die sich rund ums Publikum bewegt. Völlig verschieden vom klassischen Musical-Konzept. In diese Richtung geht auch unsere Show: Ein Protagonist, eine Band, alles umgesetzt, was Falco auf seiner Tournee realisieren wollte - aber danach Party für alle. 

Last not least steht DoRos Falco-Film mit der Bavaria in Planung. "Es gibt ein Treatment", weiß Andy Egger, "aber noch kein fertiges Buch. Der Film kann frühestens im Herbst 2000 kinofertig sein. 

Wer allerdings glaubt, daß jetzt der große Rubel rollt, liegt falsch: 
So viele Leute teilen sich die Rechte, daß sich auch die Gelder verteilen. 
Außerdem: Sobald das Erbe abgewickelt ist, will Mama Maria Hölzel endlich die geplante Falco-Stiftung gründen." Ro Raftl 


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